Stone Brewing World Bistro & Gardens – europäisches Mekka für Craft Beer (und mehr)

Super

Mann muss sich schon bewusst entscheiden, den nicht sehr fußläufigen Weg zu Stone Brewing anzutreten – wird aber dafür belohnt.

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Für Hunde: Bei Brauhäusern und Biergärten denkt man zunächst an urige, unkomplizierte Etablissements, wo kein Hehl um den einen oder anderen Hund gemacht wird. Und auch wenn die Stone Brewing World Bistro & Gardens in vielerlei Hinsicht atypisch sind, muss man sich als Hundehalter keine Sorgen machen – im Gegenteil: die riesige Halle ist geräumig (abenteuerliche Hundehalter könnten Ihren Vierbeiner an einer der zwischen den Tischen aufgestellten Laternen anbinden) und wir bekamen unaufgefordert eine Schale Wasser bereitgestellt.

Für Menschen: Verfolger des Trends rund um Craft Beer – also Bier, das sorgsam und verantwortungsvoll „von Hand“ gebraut Geschmackserfahrungen jenseits von Pils und Weizen bieten soll – werden die Ankunft von Stone Brewing in Berlin als einen großen Moment wahrgenommen haben. Der US-amerikanische Platzhirsch der Szene versorgt nämlich über die stylische Brauerei in einem alten Gaswerk nicht nur seinen europäischen Markt, sondern bietet auch hunderte auf „Erlebnis“ ausgerichtete Restaurant- und Biergartenplätze, wo neben dutzenden interessanten Biersorten „on tap“ auch schmackhafte (Bio-)Speisen mit leicht gediegener (und nicht total günstiger) Ausrichtung angeboten werden.

Mehr Informationen: http://www.stonebrewing.eu/

 

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Gaffel Haus Berlin – Kölsche Gemütlichkeit versteckt in Mitte

Positiv

Im toten Winkel zwischen Bahnhof Friedrichstraße und Unter den Linden bietet das Gaffel Haus Berlin authentische kölsche Brauhaus-Kultur.

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Für Hunde: Brauhäuser und ähnliche Etablissements, die weniger auf stilvolles Dinieren als gemütliches Verweilen setzen, eignen sich oft gut für eine Pause mit Hund, und das recht geräumige Gaffel Haus Berlin ist keine Ausnahme. Zu unserem Besuch an einem Samstag Mittag war es außerdem angenehm ruhig, da das Lokal höchstens halb besetzt war – anders mag es natürlich enden, wenn man nur zwischen trinkenden Touristengruppen einen Tisch findet, aber die Chance sieht gering aus.

Für Menschen: Mit enger Bindung an die Brauerei des altehrwürdigen Gaffel Kölsch bietet das Gaffel Haus Berlin, das nach einigen Jahren in der Nähe des Gendarmenmarkts nun in der Dorotheenstraße seßhaft ist, quasi einen Teleport nach Köln. Nicht weit von der Friedrichstraße, wo Shopping und Restaurants langsam den Regierungsgebäuden in Richtung Reichstag weichen, gibt es neben Kölsch auch kulinarische Klassiker (man denke z.B. an den Halven Hahn, will meinen: Käsebrötchen) in einer netten, unprätentiösen Atmosphäre.

Mehr Informationen: http://www.gaffel-haus-berlin.de/

KuchenRausch

Neutral

KuchenRausch – der Name sagt bereits alles. In diesem Café gibt es Kuchen, und zwar nicht zu knapp. Situiert im Herzen von Friedrichshain am nördlichen Ende der berühmten Ausgehmeile Simon-Dach-Straße ist das Kuchenparadies eine beliebte Anlaufstelle für Anwohner und Touristen.

KuchenRausch Berlin

Für Hunde: Wir haben das KuchenRausch an einem Sonntag besucht, als das Café ziemlich überlaufen war. Dementsprechend hat es niemanden wirklich interessiert, ob wie einen Hund dabei hatten oder nicht. Hunde sind also generell erlaubt. Wasser wurde uns nicht angeboten, was jedoch daran liegen mag, dass es so voll war und die Bedienungen nicht mal richtig Zeit hatten, die Bestellungen aufzunehmen. Die hohe Frequentation am Wochenende führt aber leider auch dazu, dass für Hunde kaum Platz ist. Bei einem kleinen Hund ist dies kein Problem, bei einem Vierbeiner in Labradorgröße wird es jedoch schwer.

Für Menschen: Den Namen KuchenRausch hat das Café voll und ganz verdient, denn die Kuchen sind wirklich lecker. Ein kleiner Minuspunkt ist die Auswahl, die wir bei einem Café mit diesem Namen etwas ausufernder erwartet hätten. Dafür kriegt man hier aber auch andere, warme Gerichte, die auch sehr köstlich sind. Wenn man das KuchenRausch am Wochenende besuchen möchte, sollte man vorsorglich einen Tisch reservieren, denn diese sind (verständlicherweise) hart umkämpft.

Mehr Informationen: http://www.kuchenrausch.de

Café Extrablatt

Neutral

Zwischen Fastfood, Restaurant, Bar und (traditionellem) Café steht das Konzept des Café Extrablatt, das sich abseits seiner Heimat in der Rhein-Ruhr-Region auch mit einer Filiale in Berlin niedergelassen hat.

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Für Hunde: Manchmal ist man als Hundebesitzer ja lieber vorsichtig, wenn man ein Restaurant betritt, und sucht nach einem OK seitens des Personals. Im Café Extrablatt bekamen wir direkt den Eindruck, es passt schon, und so war es auch. Die Tische in Bistro-Größe sind zum Teil für größere Vierbeiner etwas eng gestellt, aber wer nicht gerade bei Hochbetrieb eintritt, dürfte problemlos fündig werden. Ebenfalls sei erwähnt, dass der Musikpegel (zu unserem Besuch ein schöner Mix von ‘90er One Hit Wonders) etwas über dem Durchschnitt liegt, also evtl. für unruhigere Hunde störend sein könnte.

Für Menschen: Das aus dem Münsterland stammende Café Extrablatt, von dessen etwa 70 Ablegern einer in Berlins Wilmersdorfer Straße liegt, basiert auf vielseitigem, unprätentiösem Speis und Trank in einer funktionalen aber freundlichen Atmosphäre. Egal, ob man zum Kaffeetrinken verabredet ist, abends eine Pizza oder einen Burger essen möchte, zwischendrin einen Happen Fingerfood braucht oder auf der Suche nach einer Kneipe ist, hier wird man fündig. Klar ist dieses Konzept nicht revolutionär, aber genau das macht vielleicht den Charme aus: hier ist es (man könnte fast sagen) uncool, aber dafür auch gemütlich mit dem Motto “come as you are”, was vielleicht ja auch typisch nordrheinwestfälisch ist – selbst Kölsch gibt es!

Mehr Informationen: http://www.cafe-extrablatt.com/

YOSOY (Tapas-Bar)

Super

Ein Stück Spanien mitten in Berlin findet man im Tapas-Restaurant YOSOY direkt an den Hackeschen Höfen. Wer auf Paella, Chorizo und Manchego steht und dazu gerne Sangria oder Cerveza trinkt, ist in dieser Tapas-Bar genau richtig.

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Für Hunde: Für Hunde ist das YOSOY ein wahres Paradies, denn sie sind hier kleine Könige. Auf dem Menü: ganze Scheiben Manchego-Käse, ein großer Napf Wasser und endlose Streicheleinheiten. Wie uns bereits vor Ankunft per Email versichert wurde, sind Hunde im YOSOY gern gesehene Gäste und das merkt man. Ein kleiner Minuspunkt ist die Enge des Restaurants. Für einen Dackel oder Yorkie ist definitiv genug Platz, für Schäferhund oder Golden Retriever könnte es, im wahrsten Sinne des Wortes, eng werden.

Für Menschen: Auch wenn die Location des Restaurants erstmal Touristenfalle schreit, findet man dort auch eine ganze Menge Berliner. Das Essen besteht zum größten Teil aus Tapas, wer mehr auf Fleischgerichte oder Fisch steht, kommt aber auch auf seine Kosten. Die Preise sind, trotz Lage, absolut in Ordnung und auch die Getränke sind im erschwinglichen Bereich. Wer sich richtig den Bauch vollschlagen will, kann dies täglich (außer Samstags) von 11 bis 16 Uhr beim ‚All You Can Eat‘ Buffet tun. Das einzige Manko: der Laden ist relativ voll, eng und laut, da er grundsätzlich gut besucht oder gar ausgebucht ist.

Mehr Informationenhttp://www.yosoy.de/

Tierpark Berlin

Super

Der Tierpark Berlin ist das weniger touristische und zentrale, dafür weitläufigere und reichhaltigere Pendant zum Zoo Berlin. Ja, Berlin hat zwei Zoos und das ist auch gut so!

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Für Hunde: Wie der Name bereits andeutet, handelt es sich beim Tierpark Berlin nicht um einen kompakten Zoo, in dem Gehege neben Gehege liegt, sondern um einen geräumigen Park samt großer Grünflachen und fragmenthafter Bewaldung, jeder nicht vollständig aufs Tragetäschchen eingestellte Hund wird also mehr als genug Spaß dabei haben, auf Schnüffeltour zu gehen und reichlich Eindrücke von seltsam ungewöhnlichen tierischen Zeitgenossen zu sammeln. Es besteht lediglich die Pflicht, den Hund durchweg an einer „kurzen Leine“ zu führen, ansonsten werden Vierbeiner egalitär behandelt und dürfen umsonst eintreten. Nur sollte man aufpassen, dass er nicht zu schnell auspowert, denn sonst könnte es im Laufe des Tages schwierig werden, das große Areal weiter zu erkunden.

Für Menschen: Man kann nicht ganz zu unrecht sagen, dass selbst die besten Zoos das unnötige Einsperren von Tieren voraussetzen; andersherum lässt sich argumentieren, dass die edukative Komponente der direkten Begegnung mit verschiedensten Tieren nicht zu ersetzen ist und viele Zoos sich außerdem an wichtigen Arten- und Umweltschutzprogrammen beteiligen. Wie dem auch sei, der Tierpark Berlin ist – anders als sein innerstädtisches Gegenstück am berühmten Bahnhof – kein überlaufener Tier-Themenpark auf dem Touristen-Trampelpfad, sondern ein meist ruhiger Ort, der wenig auf vordergründige Sensationen setzt und nebenbei auch interessante Baurelikte aus der DDR-deutschen Zeit sowie das hübsche Schloss Friedrichsfelde birgt, das kurioserweise in der Nachkriegszeit in den Tierpark eingeschlossen wurde.

Mehr Informationen: http://www.tierpark-berlin.de/

 

Starbucks

Positiv

Selbst jene, für die Kaffee ein zweifehalftes Aufputschmittel mit gewöhnungsbedürftigem Geschmack ist, haben unweigerlich den globalen Eroberungszug der grünen Starbucks-Meerjungfrau miterlebt, die Anfang der 2000er Jahre über Berlin auch in Deutschland seßhaft wurde.

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Für Hunde: Der Mensch mag von Starbucks vieles halten, aber für den Hund ist eines immer klar: er darf mit reinkommen. Klar, die Cafés sind nicht unbedingt immer tiefenrein gepflegt (etwa nach einem stressigen Samstag), einige sind weniger großzügig bemessen als andere, und die Bestuhlung ist nicht immer etwas für Liebhaber persönlichen Freiraums, aber wenn man denn einen Platz bekommt, findet meistens auch der Vierbeiner eine geeignete Stelle zum Verweilen. Vereinzelt und an langsamen Morgenden in motivierend geführten Cafés soll es sogar schon vorgekommen sein, dass ein zuvorkommender Mitarbeiter eine Schale Wasser hat springen lassen.

Für Menschen: „Der Kaffee kostet 4 Euro und schmeckt nicht mal!“ Für Kaffee-Aficionados und konservative Anhänger des gepflegten Kännchens mag es einfach sein, herablassend zu werden. Auch die Geschäftspraktiken des Bohnengiganten, von vermeintlich ausbeuterischen Arbeitsverträgen bis hin zu verdächtigen Greenwashing-Aktionen, mögen vielleicht nachdenklich stimmen. Wer sich allerdings unvoreingenommen auf die schöne neue Kaffee-Welt aus dutzenden Geschmacksrichtungen, Kombinationsmöglichkeiten und die einhergehende typisch amerikanische artifizielle Gemütlichkeit einlassen möchte, kann durchaus eine nette Zeit verleben – und vielleicht ja sogar ein leckeres Getränk trinken.

Mehr Informationen: http://www.starbucks.de/

überall in Berlin

Öffentliche Verkehrsmittel (BVG, S-Bahn, VBB)

Neutral

Berlins lebhaftes, mal krisenbehaftetes, nicht immer verlässliches, aber umfassendes öffentliches Nahverkehrsnetz, das diverse Verkehrsmittel auf und abseits der Schiene umfasst, hilft tagtäglich tausenden Leuten, die wichtige Reise von A nach B zu absolvieren.

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Für Hunde: Wie in den meisten Städten wird in Berlin die Mitnahme von Hunden in öffentlichen Verkehrsmittel reglementiert. Vielleicht anders als in anderorts sind zumindest seit 2010 die umfangreichen, aber nicht unbedingt leicht fasslichen Einschränkungen, die man als treffliches Beispiel für die einschüchternde lokale Hundebürokratie nennen könnte. Wie dem auch sei, die unsererseits über Primär- und Sekundärquellen recherchierten Eckdaten sehen wie folgt aus – wobei wir explizit darauf hinweisen, dass diese Auslegung unverbindlich ist:

  1. Kleinere Hunde bis zur Größe einer Hauskatze können in einer Tasche o.ä. ohne weiteres mitgeführt werden – sie gelten im Sinne der Beförderungsbedingungen als Gepäck.
  2. Größere Hunde dürfen nur einsteigen, wenn genügend Platz vorhanden ist.
  3. Alle nicht per Tasche o.ä. getragenen Hunde müssen Maulkorb und Leine tragen.
  4. Wer per Einzelfahrschein fährt, muss für jeden (nicht per Tasche o.ä. getragenen) Hund einen Ermäßigungsfahrschein lösen. Nutzt man ein Tages-, Monats- oder sonstiges Dauerticket, fährt ein (aber auch nur ein) Hund umsonst mit.
  5. Wer seinem (nicht per Tasche o.ä. getragenen) Hund keinen Maulkorb anlegt, darf zwar auf inoffiziell auf kulante Kontrolleure hoffen, muss aber theoretisch mit Geldbuße rechnen.

Auch wenn das ein extremes Beispiel ist: kurzum könnte es also demnach passieren, dass Oma mit ihrem 1,5 kg leichten Chihuahua zwischen den Beinen in der U-Bahn sitzt und dann saftig nachzahlen muss, weil ein intoleranter oder schlecht gelaunter Kontrolleur sich entscheidet, den fehlenden Maulkorb zu ahnden. Auch wenn uns so etwas noch nicht passiert ist, möge jeder selbst nützliche Schlüsse ziehen.

Für Menschen: Das Berliner Nahverkehrsnetz ist an den VBB (Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg) angeschlossen und wird innerstädtisch vor allem durch die BVG und die S-Bahn Berlin GmbH befahren. Über das übliche gestufte Tarifmodell sind Papiertickets und chipbasierte Dauerkarten erhältlich, die jeweils für den gesamten im Ticket vermerkten Bereich des Verkehrsverbundes gelten. Viele Pendler sind vor allem auf die S-Bahn angewiesen, die auf einer Ring- sowie einer zentralen Trasse die schnelle Reise hinein, hinaus und zwischen den Bezirken ermöglicht – wenn sie denn überhaupt oder gar pünktlich fährt, was nie ganz garantiert ist. Aber insgesamt ermöglicht der Mix an verschiedensten Routen und Verkehrmitteln fast immer ein gutes Vorankommen.

Mehr Informationen: Verkehrverbund Berlin-Brandenburg, Berliner Verkehrsbetriebe, S-Bahn Berlin GmbH

Alexa

Negativ

Direkt am östlichen Rande des Alexanderplatzes befindet sich seit 2007 mit dem Alexa eine kompakte aber ergiebige Shopping Mall, die ob Ihres klotzig-grellen Art-Déco-inspirierten Looks schon die eine oder andere Meinung gespalten hat.

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Für Hunde: Im inner- wie außerstädtischen Vergleich ist das Alexa sicherlich nah am oberen Ende der Messlatte für nicht hundefreundliche Shopping-Locations. Wo viele vergleichbare Shopping Center explizit, oder zumindest mit Einschränkungen, Hunde zulassen, setzt das Alexa auf ein unmissverständliches und klar kommuniziertes Verbot. Dies wird besonders für alle deutlich, die (vielleicht sogar samt Hund) die angegliederte Tiefgarage befahren und dann vorm Betreten des Centers über ein großes auf dem Asphalt verewigtes Verbotszeichen laufen. Wer sich dennoch mit Vierbeiner ins Innere wagt, muss nach unserer Erfahrung damit rechnen, von einer der patroullierenden Security-Kräfte freundlich aber bestimmt gebeten zu werden, das Alexa zu verlassen – selbst bei kleinen per Tasche fortbewegten Exemplaren. Warum das so ist, ist uns unklar…

Für Menschen: Neben den zu erwartenden Touristenströmen bietet sich das Alexa auch für Berliner aus Mitte, Prenzlauer Berg und Friedrichshain als schnell erreichter Shoppingtempel für diverse Belange an. Das eher gedrungene Intérieur bietet mit etwa 180 Geschäften – plus Food Court, Bowlingbahn, Modelleisenbahnanlage und Zahnarzt (?) – eine hohe Quantität, die sich, mit dem obligatorischen Media Markt verankert, allerdings größtenteils auf Fast Fashion konzentriert, was vielleicht den subjektiv hohen Anteil an Teenagergruppen unter den Besuchern erklärt. Gediegenere Shops und Marken sind also nicht in der Mehrzahl, dennoch gibt es mehr als genug der üblichen Ketten und ein paar nennenswerte Nicht-Standards wie einen Frozen-Yogurt-Stand, ein nettes Reformhaus und bekannte Namen aus der Skate-und-Surf-Kultur.

Mehr Informationen: http://www.alexacentre.com/

Boulevard Berlin

Positiv

Die Schloßstraße in Berlin-Steglitz ist schon lange eine prall gefüllte Shopping-Alternative zu zentraleren Klassikern wie Tauentzienstraße oder Friedrichstraße/Alexanderplatz, und mit dem 2012 eröffneten Boulevard Berlin gibt es dort eine weitere große Indoor-Mall im eh schon dichten Shopping-Gefüge mit Fokus auf Mainstream und internationale Ketten.

Boulevard Berlin Hunde

Für Hunde: Hunde sind laut Hausordnung in angeleinter Form ausdrücklich erlaubt, was auch für die meisten Geschäfte gilt (offenbar nimmt sich v.a. die Drogerie- und Lebensmittelbranche aus). Auch kleine Hunde haben in den meist doch recht breiten Gängen die Chance zu laufen, ohne dass es zu drängelig wird, außer vielleicht zu Stoßzeiten wie Samstags mittags und nachmittags. Selbst im Food Court waren wir problemlos mit Hund zu Tisch. Schön ist außerdem, dass die Hinterseite des Centers nahtlos an den hundefreundlichen Harry-Bresslau-Park angrenzt – dies ist im Grunde zwar nur eine große Grünfläche, die allerdings speziell im Sommer zu ruhigerem Verweilen samt Hund einlädt.

Für Menschen: Hinter der Fassade eines ehemaligen Wertheim-Kaufhauses ist mit dem Boulevard Berlin ein recht unterkühlt-schickes Einkaufszentrum entstanden, dessen Ambiente sich durchaus positiv von ähnlichen Adressen auf der Schloßstraße differenziert und das theoretisch 140 Geschäfte umfasst, bis dato allerdings noch nicht voll besetzt ist. Dennoch gibt es die üblichen Verdächtigen wie Karstadt, Saturn, H&M, Douglas sowie auch einige “exotischere” Namen wie Hollister, Zara Home und YaYaLove. Außerdem serviert der Food Court ganz nettes Fastfood abseits der Fritteuse, und hin und wieder eröffnen interessante Pop-Up-Stores oder saisonale kinderorientierte Events finden statt.

Mehr Informationen: http://www.boulevardberlin.de/