Alexa

Negativ

Direkt am östlichen Rande des Alexanderplatzes befindet sich seit 2007 mit dem Alexa eine kompakte aber ergiebige Shopping Mall, die ob Ihres klotzig-grellen Art-Déco-inspirierten Looks schon die eine oder andere Meinung gespalten hat.

alexa-berlin-hunde

Für Hunde: Im inner- wie außerstädtischen Vergleich ist das Alexa sicherlich nah am oberen Ende der Messlatte für nicht hundefreundliche Shopping-Locations. Wo viele vergleichbare Shopping Center explizit, oder zumindest mit Einschränkungen, Hunde zulassen, setzt das Alexa auf ein unmissverständliches und klar kommuniziertes Verbot. Dies wird besonders für alle deutlich, die (vielleicht sogar samt Hund) die angegliederte Tiefgarage befahren und dann vorm Betreten des Centers über ein großes auf dem Asphalt verewigtes Verbotszeichen laufen. Wer sich dennoch mit Vierbeiner ins Innere wagt, muss nach unserer Erfahrung damit rechnen, von einer der patroullierenden Security-Kräfte freundlich aber bestimmt gebeten zu werden, das Alexa zu verlassen – selbst bei kleinen per Tasche fortbewegten Exemplaren. Warum das so ist, ist uns unklar…

Für Menschen: Neben den zu erwartenden Touristenströmen bietet sich das Alexa auch für Berliner aus Mitte, Prenzlauer Berg und Friedrichshain als schnell erreichter Shoppingtempel für diverse Belange an. Das eher gedrungene Intérieur bietet mit etwa 180 Geschäften – plus Food Court, Bowlingbahn, Modelleisenbahnanlage und Zahnarzt (?) – eine hohe Quantität, die sich, mit dem obligatorischen Media Markt verankert, allerdings größtenteils auf Fast Fashion konzentriert, was vielleicht den subjektiv hohen Anteil an Teenagergruppen unter den Besuchern erklärt. Gediegenere Shops und Marken sind also nicht in der Mehrzahl, dennoch gibt es mehr als genug der üblichen Ketten und ein paar nennenswerte Nicht-Standards wie einen Frozen-Yogurt-Stand, ein nettes Reformhaus und bekannte Namen aus der Skate-und-Surf-Kultur.

Mehr Informationen: http://www.alexacentre.com/

Werbeanzeigen