Namaste – nettes indisches Restaurant beim Ku’damm

Super

Etwas südlich der City West findet man gemütliches Essen aller Art, inklusive eines schmackhaften indischen Restaurants.

Für Hunde:  Direkt an der Tür wurden wir mit der Aussage „Wir lieben Tiere“ hineingewunken – und das war kein bloßes Lippenbekenntnis. Als es mit unserem Essen langsam losging, fragte uns die nette Bedienung, ob wir an Hundekuchen interessiert wären, und auf eine Bejahung hin bekamen wir nicht bloß ein, zwei Kekse, sondern eine ganze Schale voll – für unseren Hund eher in der Größenkategorie „zweites Abendessen“ – plus Wasser. Dazu kam, dass die nette Ecke, in der wir saßen, unserem Hund einen ruhigen Liege- bzw. Fressplatz bot. Für unseren Hund sicher eins der besten Restaurants ever!

Für Menschen: In Berlin hat man immer wieder das schöne Erlebnis, dass man wenige hundert Meter entfernt von vermeintlichen Knotenpunkten und Touristenmagneten wie dem Kurfürstendamm und der Gedächtniskirche plötzlich authentische Kieze erlebt, wo unaufgeregt das alltägliche Leben spielt.  So ist das Namaste im Grunde ein „ganz normales“ indisches Restaurant in Nähe des Hohenzollernplatzes, setzt aber im Gegensatz zu einigen Mitbewerbern (insbesondere Ketten) weniger auf günstige Cocktails und Party-Atmosphäre als auf gemütliche Tische mit netten Deko-Akzenten und eine schmackhafte Speisekarte inkl. diverser vegetarischer und veganer Optionen.

Mehr Informationen: https://namaste-indisches.de/

 

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Stone Brewing World Bistro & Gardens – europäisches Mekka für Craft Beer (und mehr)

Super

Mann muss sich schon bewusst entscheiden, den nicht sehr fußläufigen Weg zu Stone Brewing anzutreten – wird aber dafür belohnt.

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Für Hunde: Bei Brauhäusern und Biergärten denkt man zunächst an urige, unkomplizierte Etablissements, wo kein Hehl um den einen oder anderen Hund gemacht wird. Und auch wenn die Stone Brewing World Bistro & Gardens in vielerlei Hinsicht atypisch sind, muss man sich als Hundehalter keine Sorgen machen – im Gegenteil: die riesige Halle ist geräumig (abenteuerliche Hundehalter könnten Ihren Vierbeiner an einer der zwischen den Tischen aufgestellten Laternen anbinden) und wir bekamen unaufgefordert eine Schale Wasser bereitgestellt.

Für Menschen: Verfolger des Trends rund um Craft Beer – also Bier, das sorgsam und verantwortungsvoll „von Hand“ gebraut Geschmackserfahrungen jenseits von Pils und Weizen bieten soll – werden die Ankunft von Stone Brewing in Berlin als einen großen Moment wahrgenommen haben. Der US-amerikanische Platzhirsch der Szene versorgt nämlich über die stylische Brauerei in einem alten Gaswerk nicht nur seinen europäischen Markt, sondern bietet auch hunderte auf „Erlebnis“ ausgerichtete Restaurant- und Biergartenplätze, wo neben dutzenden interessanten Biersorten „on tap“ auch schmackhafte (Bio-)Speisen mit leicht gediegener (und nicht total günstiger) Ausrichtung angeboten werden.

Mehr Informationen: http://www.stonebrewing.eu/

 

Gaffel Haus Berlin – Kölsche Gemütlichkeit versteckt in Mitte

Positiv

Im toten Winkel zwischen Bahnhof Friedrichstraße und Unter den Linden bietet das Gaffel Haus Berlin authentische kölsche Brauhaus-Kultur.

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Für Hunde: Brauhäuser und ähnliche Etablissements, die weniger auf stilvolles Dinieren als gemütliches Verweilen setzen, eignen sich oft gut für eine Pause mit Hund, und das recht geräumige Gaffel Haus Berlin ist keine Ausnahme. Zu unserem Besuch an einem Samstag Mittag war es außerdem angenehm ruhig, da das Lokal höchstens halb besetzt war – anders mag es natürlich enden, wenn man nur zwischen trinkenden Touristengruppen einen Tisch findet, aber die Chance sieht gering aus.

Für Menschen: Mit enger Bindung an die Brauerei des altehrwürdigen Gaffel Kölsch bietet das Gaffel Haus Berlin, das nach einigen Jahren in der Nähe des Gendarmenmarkts nun in der Dorotheenstraße seßhaft ist, quasi einen Teleport nach Köln. Nicht weit von der Friedrichstraße, wo Shopping und Restaurants langsam den Regierungsgebäuden in Richtung Reichstag weichen, gibt es neben Kölsch auch kulinarische Klassiker (man denke z.B. an den Halven Hahn, will meinen: Käsebrötchen) in einer netten, unprätentiösen Atmosphäre.

Mehr Informationen: http://www.gaffel-haus-berlin.de/

KuchenRausch

Neutral

KuchenRausch – der Name sagt bereits alles. In diesem Café gibt es Kuchen, und zwar nicht zu knapp. Situiert im Herzen von Friedrichshain am nördlichen Ende der berühmten Ausgehmeile Simon-Dach-Straße ist das Kuchenparadies eine beliebte Anlaufstelle für Anwohner und Touristen.

KuchenRausch Berlin

Für Hunde: Wir haben das KuchenRausch an einem Sonntag besucht, als das Café ziemlich überlaufen war. Dementsprechend hat es niemanden wirklich interessiert, ob wie einen Hund dabei hatten oder nicht. Hunde sind also generell erlaubt. Wasser wurde uns nicht angeboten, was jedoch daran liegen mag, dass es so voll war und die Bedienungen nicht mal richtig Zeit hatten, die Bestellungen aufzunehmen. Die hohe Frequentation am Wochenende führt aber leider auch dazu, dass für Hunde kaum Platz ist. Bei einem kleinen Hund ist dies kein Problem, bei einem Vierbeiner in Labradorgröße wird es jedoch schwer.

Für Menschen: Den Namen KuchenRausch hat das Café voll und ganz verdient, denn die Kuchen sind wirklich lecker. Ein kleiner Minuspunkt ist die Auswahl, die wir bei einem Café mit diesem Namen etwas ausufernder erwartet hätten. Dafür kriegt man hier aber auch andere, warme Gerichte, die auch sehr köstlich sind. Wenn man das KuchenRausch am Wochenende besuchen möchte, sollte man vorsorglich einen Tisch reservieren, denn diese sind (verständlicherweise) hart umkämpft.

Mehr Informationen: http://www.kuchenrausch.de

Café Extrablatt

Neutral

Zwischen Fastfood, Restaurant, Bar und (traditionellem) Café steht das Konzept des Café Extrablatt, das sich abseits seiner Heimat in der Rhein-Ruhr-Region auch mit einer Filiale in Berlin niedergelassen hat.

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Für Hunde: Manchmal ist man als Hundebesitzer ja lieber vorsichtig, wenn man ein Restaurant betritt, und sucht nach einem OK seitens des Personals. Im Café Extrablatt bekamen wir direkt den Eindruck, es passt schon, und so war es auch. Die Tische in Bistro-Größe sind zum Teil für größere Vierbeiner etwas eng gestellt, aber wer nicht gerade bei Hochbetrieb eintritt, dürfte problemlos fündig werden. Ebenfalls sei erwähnt, dass der Musikpegel (zu unserem Besuch ein schöner Mix von ‘90er One Hit Wonders) etwas über dem Durchschnitt liegt, also evtl. für unruhigere Hunde störend sein könnte.

Für Menschen: Das aus dem Münsterland stammende Café Extrablatt, von dessen etwa 70 Ablegern einer in Berlins Wilmersdorfer Straße liegt, basiert auf vielseitigem, unprätentiösem Speis und Trank in einer funktionalen aber freundlichen Atmosphäre. Egal, ob man zum Kaffeetrinken verabredet ist, abends eine Pizza oder einen Burger essen möchte, zwischendrin einen Happen Fingerfood braucht oder auf der Suche nach einer Kneipe ist, hier wird man fündig. Klar ist dieses Konzept nicht revolutionär, aber genau das macht vielleicht den Charme aus: hier ist es (man könnte fast sagen) uncool, aber dafür auch gemütlich mit dem Motto “come as you are”, was vielleicht ja auch typisch nordrheinwestfälisch ist – selbst Kölsch gibt es!

Mehr Informationen: http://www.cafe-extrablatt.com/

YOSOY (Tapas-Bar)

Super

Ein Stück Spanien mitten in Berlin findet man im Tapas-Restaurant YOSOY direkt an den Hackeschen Höfen. Wer auf Paella, Chorizo und Manchego steht und dazu gerne Sangria oder Cerveza trinkt, ist in dieser Tapas-Bar genau richtig.

Yosoy-Tapas-Hundefreundlich

Für Hunde: Für Hunde ist das YOSOY ein wahres Paradies, denn sie sind hier kleine Könige. Auf dem Menü: ganze Scheiben Manchego-Käse, ein großer Napf Wasser und endlose Streicheleinheiten. Wie uns bereits vor Ankunft per Email versichert wurde, sind Hunde im YOSOY gern gesehene Gäste und das merkt man. Ein kleiner Minuspunkt ist die Enge des Restaurants. Für einen Dackel oder Yorkie ist definitiv genug Platz, für Schäferhund oder Golden Retriever könnte es, im wahrsten Sinne des Wortes, eng werden.

Für Menschen: Auch wenn die Location des Restaurants erstmal Touristenfalle schreit, findet man dort auch eine ganze Menge Berliner. Das Essen besteht zum größten Teil aus Tapas, wer mehr auf Fleischgerichte oder Fisch steht, kommt aber auch auf seine Kosten. Die Preise sind, trotz Lage, absolut in Ordnung und auch die Getränke sind im erschwinglichen Bereich. Wer sich richtig den Bauch vollschlagen will, kann dies täglich (außer Samstags) von 11 bis 16 Uhr beim ‚All You Can Eat‘ Buffet tun. Das einzige Manko: der Laden ist relativ voll, eng und laut, da er grundsätzlich gut besucht oder gar ausgebucht ist.

Mehr Informationenhttp://www.yosoy.de/

Starbucks

Positiv

Selbst jene, für die Kaffee ein zweifehalftes Aufputschmittel mit gewöhnungsbedürftigem Geschmack ist, haben unweigerlich den globalen Eroberungszug der grünen Starbucks-Meerjungfrau miterlebt, die Anfang der 2000er Jahre über Berlin auch in Deutschland seßhaft wurde.

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Für Hunde: Der Mensch mag von Starbucks vieles halten, aber für den Hund ist eines immer klar: er darf mit reinkommen. Klar, die Cafés sind nicht unbedingt immer tiefenrein gepflegt (etwa nach einem stressigen Samstag), einige sind weniger großzügig bemessen als andere, und die Bestuhlung ist nicht immer etwas für Liebhaber persönlichen Freiraums, aber wenn man denn einen Platz bekommt, findet meistens auch der Vierbeiner eine geeignete Stelle zum Verweilen. Vereinzelt und an langsamen Morgenden in motivierend geführten Cafés soll es sogar schon vorgekommen sein, dass ein zuvorkommender Mitarbeiter eine Schale Wasser hat springen lassen.

Für Menschen: „Der Kaffee kostet 4 Euro und schmeckt nicht mal!“ Für Kaffee-Aficionados und konservative Anhänger des gepflegten Kännchens mag es einfach sein, herablassend zu werden. Auch die Geschäftspraktiken des Bohnengiganten, von vermeintlich ausbeuterischen Arbeitsverträgen bis hin zu verdächtigen Greenwashing-Aktionen, mögen vielleicht nachdenklich stimmen. Wer sich allerdings unvoreingenommen auf die schöne neue Kaffee-Welt aus dutzenden Geschmacksrichtungen, Kombinationsmöglichkeiten und die einhergehende typisch amerikanische artifizielle Gemütlichkeit einlassen möchte, kann durchaus eine nette Zeit verleben – und vielleicht ja sogar ein leckeres Getränk trinken.

Mehr Informationen: http://www.starbucks.de/

überall in Berlin