Tierpark Berlin

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Der Tierpark Berlin ist das weniger touristische und zentrale, dafür weitläufigere und reichhaltigere Pendant zum Zoo Berlin. Ja, Berlin hat zwei Zoos und das ist auch gut so!

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Für Hunde: Wie der Name bereits andeutet, handelt es sich beim Tierpark Berlin nicht um einen kompakten Zoo, in dem Gehege neben Gehege liegt, sondern um einen geräumigen Park samt großer Grünflachen und fragmenthafter Bewaldung, jeder nicht vollständig aufs Tragetäschchen eingestellte Hund wird also mehr als genug Spaß dabei haben, auf Schnüffeltour zu gehen und reichlich Eindrücke von seltsam ungewöhnlichen tierischen Zeitgenossen zu sammeln. Es besteht lediglich die Pflicht, den Hund durchweg an einer „kurzen Leine“ zu führen, ansonsten werden Vierbeiner egalitär behandelt und dürfen umsonst eintreten. Nur sollte man aufpassen, dass er nicht zu schnell auspowert, denn sonst könnte es im Laufe des Tages schwierig werden, das große Areal weiter zu erkunden.

Für Menschen: Man kann nicht ganz zu unrecht sagen, dass selbst die besten Zoos das unnötige Einsperren von Tieren voraussetzen; andersherum lässt sich argumentieren, dass die edukative Komponente der direkten Begegnung mit verschiedensten Tieren nicht zu ersetzen ist und viele Zoos sich außerdem an wichtigen Arten- und Umweltschutzprogrammen beteiligen. Wie dem auch sei, der Tierpark Berlin ist – anders als sein innerstädtisches Gegenstück am berühmten Bahnhof – kein überlaufener Tier-Themenpark auf dem Touristen-Trampelpfad, sondern ein meist ruhiger Ort, der wenig auf vordergründige Sensationen setzt und nebenbei auch interessante Baurelikte aus der DDR-deutschen Zeit sowie das hübsche Schloss Friedrichsfelde birgt, das kurioserweise in der Nachkriegszeit in den Tierpark eingeschlossen wurde.

Mehr Informationen: http://www.tierpark-berlin.de/

 

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